Austausch mit Bordeaux
„Bordeaux": Der Austausch der 10. Bilingualen Klassen mit dem Lycée Elie Faure in Bordeaux-Lormont
Der „Bordeaux-Austausch" ist seit über 10 Jahren eine feste Größe der außerunterrichtlichen Aktivitäten in der bilingualen Abteilung. Schüler unserer Partnerschule Lycée Elie Faure in Lormont http://www.lyc-eliefaure.fr/ bei Bordeaux kommen immer zum 1. Advent nach Deutschland, um die deutschen Weihnachtstraditionen und das winterliche Mainz kennenzulernen, und die bilingualen Zehntklässler des GyGo fahren jeweils im April oder Mai nach Bordeaux und hoffen, dass das Wetter einen frühen Sommer beschert.
Der Kontakt entstand aus dem glücklichen Umstand, dass unsere Kollegin Annie Krause-Tastet aus Bordeaux stammt und über persönliche Kontakte die Verbindung zu dieser Schule knüpfte. Seit wenigen Jahren hat unsere Partnerschule auch eine bilinguale Abteilung, die dem Austausch eine neue Dynamik verlieh. Seitdem steigen die Teilnehmerzahlen von Jahr zu Jahr, im Jahr 2009/2010 nehmen jeweils 39 Schüler an dem Austausch teil. Diese Zunahme ist ein rarer Glücksfall, denn in Frankreich ist die Zahl der Deutschlernenden leider eher rückläufig.
Das Programm in Mainz beinhaltet neben der Erkundung der Stadt Mainz thematisch gruppierte Aktivitäten, da die französischen Schüler die Fahrt als eine Projektfahrt durchführen. Themen waren u.a. der Umweltschutz in beiden Ländern, die Römer in Mainz und Rheinhessen oder in 2009/10 Flüsse als Kulturlandschaft. In Bordeaux erkunden wir die Region geographisch, historisch und kulinarisch, der Atlantik mit dem Bassin d'Arcachon und der Dune du Pyla, eine der größten Dünen Europas ist immer ein besonderer Anziehungspunkt. Als Bonbon auf der Rückfahrt legen wir eine Etappenübernachtung etwa auf halber Strecke ein, sodass die Schüler u.a. die Schlösser der Loire besichtigen, einen Frühsommerabend an der Seine genießen oder den Geburtsort von Charles de Gaulle, Colombey-les-Deux-Eglises, und das dortige multimediale Museum erkunden können.
Pädagogische Ziele sind also die Vertiefung landeskundlicher Kenntnisse und die Verbesserung der Sprachkenntnisse. Daher ist immer ein Wochenende, oft sogar ein verlängertes, in den Austausch mit eingeschlossen, damit die Schüler möglichst intensiv das normale Leben der Gastfamilien kennenlernen. Wir wünschen uns stets (und fördern es), dass längerfristige Kontakte entstehen: mehrwöchige Austausche, Ferienbesuche etc. Dies passiert oft und manche Freundschaft hält jahrelang - sei es unter den Schülern, sei es zwischen den Kollegen.
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